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Befragungsergebnis: Ausbildungs- und Forschungseinrichtungen

Von besonderer Bedeutung ist für die befragten Unternehmen eine Weiterentwicklung der Johannes Kepler Universität in Richtung Kunststoff mit den Schwerpunkten Polymerchemie, Prozess- und Verfahrenstechnik, Materialentwicklung und Werkstoffeigenschaften. Bei entsprechendem Ausbau ist der Bedarf an Absolventen der JKU aus einschlägigen Studienrichtungen seitens der oö. Kunststoffbetriebe in einem großen Ausmaß gegeben.

Derzeit beschäftigen 18 % der befragten Unternehmen Absolventen der JKU, bei entsprechendem Ausbau haben jedoch 35 % der befragten Unternehmen noch mehr Interesse an Studienabgängern aus kunststoffrelevanten Studienrichtungen.

Absolventen der FH-Wels werden derzeit von 36 % der befragten Unternehmen beschäftigt, mehr Interesse haben jedoch 50 %. Da es sich bei den befragten Unternehmen zum überwiegenden Teil um KMUs handelt, beschäftigen sogar 75 % der Unternehmen Absolventen aus diversen HTLs und alle diese haben auch mehr Interesse an weiteren Absolventen.

Weiters finden bereits jetzt Kooperationen als Projekt- und Diplomarbeiten bzw. Dissertationen u.a. in den Bereichen Prozesse, Werkstoffe, Technologie, Automatisierung, Messtechnik etc. statt. Die befragten Unternehmen würden sich jedoch eine klarere Positionierung der JKU und mehr Kapazitäten für eine Zusammenarbeit in der Forschung wünschen.

Aus dem Studienbericht zur „Identifikation und Darstellung oberösterreichischer Wertschöpfungsnetzwerke“ geht hervor, dass der Bedarf an Leistungen in den Forschungs¬themen Polymer- und Compoundentwicklung, Werkstoffentwicklung, Verbundwerkstoffe, und Verfahrensentwicklung besonders hoch ist. Für die Unternehmen der Kunststoffbranche haben demnach die Wissensgebiete Kunststofftechnik, Kunststoffkunde, Maschinenbau, Kunststoffverarbeitung, Polymerchemie und Werkstofftechnik besondere Bedeutung!




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